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Pedaliero Testwoche in Latsch

Dienstag, 19. April 2011 | Blog, Team | Stefan

Ende März ging es mit der Pedaliero Gang mal wieder zur ultimativen Testwoche nach Latsch.

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In 8 Tagen testeten wir 30 Räder. Vom 11kg leichten Bergamont Contrail MGN bis zum fetten Morewood Downhill Boliden war alles dabei.

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Auf der Nordseite des Tals gab es immer noch viel Schnee, sodass wir uns hauptsächlich auf den Trails im Süden austobten. Von dem kleinen Bergdorf St Martin, dass auch über eine Gondel erreichbar ist, führen einige feine Singletrails bis runter ins Tal. Von flowig bis technisch verblockt ist für jeden Geschmack etwas dabei. Immer mit Blick auf die weiß verschneiten 3000er der Nordkette. Absolut fantastisch!

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Diesen Blick muss man sich aber hart erarbeiten. Die Gondel nimmt regulär keine Biker mit, außer man hat einen gebuchten Guide dabei. Das hat allerdings auch den Vorteil, dass alle Trails sehr naturbelassen sind, ohne Bremswellen und tiefe Rinnen.

Danke an unsere Guides Roman, Martin und Roman, die uns dieses kleine Paradies gezeigt haben.

Infos gibt’s unter: http://www.bikereldorado.com/

The Freebird – Splitboarding als Winteralternative

Dienstag, 1. Februar 2011 | Team | Stefan

Wenn es mal wieder tagelang nur graue Suppe vor deinem Fenster hat, und die Trails vor lauter Schneematsch fast nicht mehr befahrbar sind, muss man sich nach weiteren Alternativen umgucken.Peak

Hier im Süden bietet sich natürlich der Wintersport an. Nur hat man da am Wochenende gefühlt ganz Ober-Bayern und halb Holland neben sich am Lift stehen. Wer auf Körperkontakt, harte vereiste Piste und Schunkelmusik aus Holzhütten steht, der ist hier genau richtig. Es geht aber auch anders!

Mit einem Splitboard lassen sich relativ große Distanzen in einer angemessenen Zeit in den Bergen bewältigen. Dabei wird das Board geteilt und wie zwei Tourenski verwendet. Ganz so schnell wie mit Skiern ist man zwar nicht, aber hat dafür mehr Spaß bei der Abfahrt! Einmal am Gipfel angekommen, klippt man die beiden Hälften wieder zusammen und hat ein vollwertiges Powder-Board.

Was hat das Ganze mit Mountainbiken zu tun? Es ist die perfekte Ergänzung im Winter! Der Aufstieg ist das notwendige Übel, hat aber, genau wie im Sommer, die Faszination in der Berglandschaft! Die Abfahrt danach ist, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, der absolute Knaller. Man kann den ganzen Berg für sich nutzen, und hat je nach Beschaffenheit eine riesige Spielwiese mit Kickern, Rollern und Drops. Oder zieht einfach nur soulige Powderturns in den jungfräulichen Hang. Absolut unbeschreiblich!View

Leider ist man beim Snowboarden noch viel mehr vom Wetter und guten Bedingungen abhängig, als beim Mountainbiken. Gute Powdertage sind selten!

Und das Wichtigste: Safety First!!! Immer mit kompletter Backcountry Ausrüstung und Helm ins Gelände. Lawinenlage checken und Schneedeckenbeschaffenheit vor Ort prüfen! Einschlägige Literatur gibt’s im Fachhandel!

Hier noch ein ein paar Video-Eindrücke: http://freecaster.tv/pedaliero/1014375/splitboard

Probiert‘s mal aus!
Servus

Snow Dual Race Carezza

Donnerstag, 27. Januar 2011 | Blog, Team | Stefan

Nachdem bei dem Matsch-Schnee Wetter hier im Süden nicht viel an Mountainbiken zu denken ist, muss man sich Alternativen suchen. Allerdings ließen die Schneeverhältnisse in den Nordalpen in den letzten Wochen auch keine Begeisterungstürme aufkommen.

Da bietet Alutech Italia eine gelungene Abwechslung für die Racer unter uns. Das Snow Dual Race in Carezza. Ca. 30min von Bozen entfernt locken uns die Italiener in die Tiefen der südtiroler Dolomiten.

Auf 1600m Höhe bei strahlendem Sonnenschein und 12° unter null hatten die Veranstalter einen feinen Kurs in den Skihang gesteckt. Einige vereiste hängende Kurven und ein, mit Rollern gespiektes, Highspeed Stück versprachen einen spannenden „man to man fight“. Gestartet wurde in einem Dual-Gate!

Zuerst wurden die Qualizeiten ermittelt und danach die Dualpaarungen zusammengestellt. Johannes Fischbach, als deutscher 4x Meister, führte hier deutlich das Feld an. Aber auch Maxi Dickerhoff wusste mit Platz drei zu überzeugen. Mehr Deutsche waren leider nicht am Start.

Mir rutschte zweimal das Hinterrad weg, und ich platzierte mich mit dem 26. Rang im oberen Mittelfeld.

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Dann ging es in den ersten Heat. Ich schoss aus dem Startgate, und konnte in der der ersten Kurve meinen Konkurrenten direkt ein paar Meter hinter mir lassen. Über den Drop ins Highspeed Stück fädelte ich kurz ein, konnte das Rad aber abfangen und fuhr souverän die nächste langgezogene Linkskurve fast ungebremst. Danach folgte direkt ein enger Rechtshaken mit ausgefahrener Spurrinne. Im Training nie ein Problem, hebelte es mich leider aus, und ich lieg auf einem vereisten Stück auf der Seite. Ca. 5 Sek später steh ich wieder und sehe meinen Mitstreiter an mir vorbeiziehen. Mit Vollgas geht’s weiter und nach einem technisch anspruchsvollen „Off-Camber“ Part kann ich außen an dem Italienischen Kollegen vorbeiziehen. Dieser nimmt leider die innere Linie und rutscht nochmal seitlich in mich rein, kann sich allerdings dabei wieder abstoßen während ich im tiefen Schnee neu antreten muss.

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Über den Schlusssprung bin ich dann wieder an seinem Hinterrad, verliere aber mit einer Vorderradlänge knapp! Sehr ärgerlich!

Gewonnen hat „Fischi“ und Maxi landete auf dem 6. Platz!

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Es hat trotzdem viel Spaß gemacht und ist eine super Abwechslung im Winter, wenn man nicht grad Zeit hat eine Rennserie auf der Südhalbkugel mitzufahren.

Hoffentlich gibt es davon diesen Winter noch mehr!

Deutsch-Österreichische Freundschaft

Montag, 27. Dezember 2010 | Blog, Team | Stefan

Wie vielleicht schon einigen bekannt, verlagere ich meine Home-Base nach München. Um mir schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf mein zukünftiges Trail-Revier zu verschaffen, bin ich im Herbst schon mal eine zwei Tages Tour an den Tegernsee gefahren.

Los gings in Wildbach Kreuth. Leider zwangen uns ergiebige Regenfälle in der Woche  erst Samstag Mittag zu starten. Dafür rissen die Wolken aber zügig auf, und es war wenigstens von oben die ganze Zeit trocken und sonnig.

Bachbett

Bachbett

Über einen langen, stetig ansteigenden, tiefen Schotterweg fahren wir Richtung Grenze. Auf halbem Weg zur Gupfert-Hütte biegen wir ab in einen ausgetzten Wanderweg Richtung Kreuth zurück. Anfangs sehr technisch mit vielen Spitzkehren und Geröll gespickt, surfen wir das letzte Drittel einen schmalen Wanderpfad in ein Bachbett hinein. Von dort gehts es denselben Weg wieder hinauf und wir fahren durch eine breite Klamm über die Grenze bis zur Erzherzog Johann Klause. Hier kann man in einem Bettenlager für 10€ übernachten, und man fühlt sich ein bisschen wieder wie 10 im Sommercamp. Bei reichhaltigem, gutem Essen tauschen wir Erfahrungen mit ein paar Alpencrossern aus, die auf ihrer letzten Station sind.

Am nächsten Tag gehts hoch zum Schinder. Dann nehmen wir die Wanderroute runter zur Valepp-Klamm. Hier hat es inzwichen soviel Wasser, dass wir über Wasserfälle und Treibholz klettern müssen. Das letzte Drittel ist dann wieder sehr schnell und spaßig. Durch die Valepp zurück zieht es schon wieder dunkel auf, und wir sparen uns den letzten Berg.

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Insgesamt ein schönes Gebiet zum Biken. Mit vielen Trails, die es noch zu erkunden gilt. Am Wochenende bitte immer besonders auf die Wanderer aufpassen.

More to come….

La Palma – Flucht aus der arktischen Kälte

Sonntag, 12. Dezember 2010 | Blog, Team | Stefan

La Palma war mir schon mehrmals als exzellentes Trailgebiet empfohlen worden. Und bei einer ganzjährigen Durchschnittstempertatur von 20°C der ideale Ort um dem Schneechaos in Deutschland zu entfliehen.
Dieses Schneechaos bescherte uns dann, mit einer Zwischenlandung auf Lanzarote, auch eine 8stündige Anreise, bis wir endlich am Zielort Puerto Naos auf der Westseite ankamen. Aber mit FlipFlops und Short zum Abendessen zu gehen, machten die Strapazen sofort wieder vergessen!

Kraterrand

Kraterrand

Sonne satt und viele tausend Höhenmeter erwarteten uns in den ersten beiden Tagen. Kein schlechter Einstieg! Wer aber den vollen Abfahrtsspass und die Vielfältigkeit der Trails auskosten möchte, sollte Guides und Shuttle nutzen. Nur so erreicht man wirklich die spektakulärtsten Abfahrten, wie die Tour über den Westkraterrand, mit ca. 3 Std Abfahrt durch drei verschiedene Klimazonen und fantastischen Ausblicken. Oder der Dschungeltrail mit Lianen-Attacken! Spektakulär und einzigartig. La Palma gehört mit Sicherheit zu den besten Trailgebieten Europas! Wer also kein Bock mehr auf Schneematsch und trübes Wetter hat, sollte noch schnell buchen!

Tobi alpin

Tobi alpin

Unbedingt ein zweites paar Schuhe und Regensachen einpacken. Den einen oder anderen Regenguss kriegt man mit Sicherheit ab. Bei 20° aber kein Problem! Ich hatte noch nie so viel Spaß bei schlechtem Wetter auf dem Bike. Und der Lavastein bietet auch bei Nässe immer guten Grip! Dauergrinsen garantiert!
Wir waren mit den Jungs von www.atlantic-cycling.de unterwegs. Absolut empfehlenswert!
Ride on!